Kimchi Jjigae Kimchi Eintopf

Jeder hat vermutlich eine Art von comfort food. Gerichte, die uns an unsere Kindheit oder unsere Zeit im Elternhaus erinnern. Gerichte, die mit liebevollen Erinnerungen verknüpft sind. Wer mich kennt, weiß natürlich, dass die Seetangsuppen einen ganz großen Stellenwert in meinem Leben einnehmen, aber wenn ich wählen müsste, was mein comfort food Nr. 1 ist? Dann sage ich ganz klar: Kimchi-Jjigae (auf Deutsch als Kimchi-Eintopf zu übersetzen)! Allerdings nur das Kimchi-Jjigae von unserer Mutter, denn es ist einfach unverwechselbar. Meine Schwestern würden mir sofort zustimmen: trotz Rezeptur und Anleitung, wie unsere Mutter ihren unverwechselbaren Kimchi-Eintopf kocht – keiner von uns kriegt den Kimchi-Eintopf so hin wie sie. Und auch, wenn wir sogar ihr Kimchi verwenden! Das zeigt einmal mehr, wie man als Koch den Speisen eine so individuelle und persönliche Note geben kann.

Für einen guten Kimchi-Eintopf gilt: es steht und fällt mit der Qualität des Kimchi. Der Fermentierungsgrad spielt dabei ebenfalls eine Rolle. Am besten ist das Kimchi schön sauer und vergoren. Und je nach Belieben kann man den Kimchi-Eintopf mit Schweinefleisch/Schweinerippchen, Thunfisch oder einfach nur mit Tofu zubereitet werden.

Unser Favorit war der Kimchi-Eintopf mit Schweinerippchen. Unsere Mutter hatte dazu zwar immer noch allerlei Beilagen gemacht, aber uns reichte meist sogar einfach nur der Kimchi-Eintopf mit Reis. Ein Muss war der Kimchi-Eintopf vor allem, wenn wir von Reisen zurück nach Hause kamen. Ob es Klassenreisen waren oder später im Teenageralter auch Jugendreisen im Ausland, wo wir bereits allein unterwegs waren. Reisen, wo wir definitiv kein koreanisches Essen genießen konnten und der Kimchi-Eintopf sich als unser „welcome home“-Gericht in der unserer Familie entwickelt hat. Denn wenn man vor allem an die Klassenreisen in den 9 0er Jahren zurückdenkt, so hatte man es meist mit Essen aus Jugendherbergen zu tun. Ich hatte so oft immer das Gefühl, dass ich von dem ganzen Brot so vollgestopft war und auch die „deutsche“ Kost, die es in der Jugendherberge gab, ließ meinen Magen aufblähen. Daher fühlte sich so ein herzhafter und scharfer Kimchi-Eintopf einfach nach einer Erlösung an. Körperlich, da man wieder das Gefühl hatte, dass die Verdauung intakt war. Und seelisch, da es für uns immer damit verbunden war, dass wir wieder zu Hause waren!

Marinade Gochujang

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