Nachgekocht: Amal Clooney´s Algensuppe

„Amal Clooney schwört auf Algensuppe zum Frühstück!“ Titel wie diese zierten die Headlines von ELLE bis Münchner Merkur vor einigen Monaten. In der Tat ist es etwas exotisch, den Tag mit einer Algensuppe zu starten. Als Algenfan und als jemand der Algenprodukte verkauft, fand ich das aber natürlich sehr spannend. Im Rahmen des Veganuary hatte ich mir vorgenommen, das Rezept von Amal Clooney´s Algensuppe unbedingt einmal nach zu kochen. Oder besser gesagt, das Rezept ihrer Köchin, denn auch das hat man in den Boulevardmedien erfahren, fallen die Kochkünste von Amal Clooney eher bescheiden aus.

Die Zutatenliste macht neugierig, denn die Kombination ist interessant. Laut Münchner Merkur sieht das Rezept folgende Zutaten vor:

  • 20 g getrockneten Seetang (zum Beispiel Wakame, Nori oder Dulse)
  • 1 Stange Staudensellerie
  • 1 gelbe Paprikaschote
  • 1 Apfel
  • 2 Gurken
  • 6 Rippen Staudensellerie
  • 1 Limette
  • 2 cm frischer Ingwer
  • Handvoll Cayennepfeffer
  • 1 TL Knoblauchpulver

Und die Zubereitungshinweise sind wie folgt:

  1. Nehmen Sie eine Schüssel, füllen Sie sie mit lauwarmem Wasser und weichen Sie den getrockneten Seetang darin ein.
  2. In der Zwischenzeit geben Sie sowohl die Staudenselleriestange und die Paprikaschote als auch die Gurken in einen Entsafter und pressen Saft daraus.
  3. Fügen Sie anschließend den Saft in einen Topf, schneiden Sie die Staudensellerierippen und die Limette in feine Stücke und geben Sie beides in die Brühe, die Sie auf dem Herd erhitzen. Schneiden Sie auch den Seetang in Stücke und geben Sie ihn in die Brühe, die Sie mit Ingwer, Cayennepfeffer und Knoblauchpulver würzen.

Bei der Menge des Seetangs werde ich etwas skeptisch, denn 20g ist sehr viel. Bei getrocknetem Seetang muss man wissen, dass das Volumen im Wasser um ein Vielfaches steigt. Wohlwissend, dass 20g für dieses Rezept viel zu viel sind, weiche ich trotzdem die angegebene Menge nach Rezept ein. Bei den nächsten Schritten frage ich mich, was mit dem Apfel ist, aber ich vermute, dass er ebenfalls in den Entsafter soll. Durch die Gurken und den Sellerie hat die "Brühe" oder besser gesagt der Mix aus Obst und Gemüse einen sehr hellen, leuchtenden Grünton. Und was sofort positiv auffällt, dass der Geruch unglaublich frisch und spritzig ist. Die eingeweichten Algen presse ich aus und füge etwa 1/3 der Menge in die „Suppe“ hinzu. Durch die Algen und dem Erhitzen wird die gesamte Suppe dunkelgrün und das Ganze gleicht eher einem Topf Grünkohl. Ganz ehrlich, als Suppe ist es nicht meins. Und da im Rezept auch steht, dass man die Suppe auch kalt löffeln kann, kommt mir eine Idee und ich tu die Suppe in den Kühlschrank. 

Von Suppe zu Smoothie

Am nächsten Morgen hole ich noch einmal den Entsafter raus, sodass auch die Algen püriert werden. Der Smoothie ist von der Konsistenz etwas zu dick. Jetzt denke ich an die zweite Gurke, die ich nicht vorrätig hatte und außer Acht gelassen habe. Mit einer zweiten Gurke würde die Smoothie von der Konsistenz sicherlich genau richtig sein. Nach wie ist es die betörende Frische und durch den Ingwer sowie den Cayennepfeffer ein richtig spritziger Geschmack der sofort wach macht. 

Fazit: Statt als "Suppe" eignet sich das Rezept richtig, richtig gut als Smoothie. Und mit Amal Clooney stimme ich überein, dass Algen einfach so gesund sind!

Probiert obiges Rezept einmal aus. Oder wenn ihr es einfach haben wollt bzw. nicht auf eine eigene Köchin wie Amal Clooney zurück greifen könnt, dann bestellt euch euer Seetangsuppen-Set einfach hier!

 

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